Viel, schön, inflationär. Wenn Content das Interesse killt.
Viele Unternehmen erzeugen Inhalte, bevor Daten generiert, ausgewertet und evaluiert wurden, welche Informationen tragend sind und wie diese genutzt werden sollen. So entsteht Produktion ohne Verwertungslogik.
Kommunikation wird erst dann produktiv, wenn sie einer Struktur folgt – und nicht von Zeitdruck, Gewohnheit oder Mengenformeln bestimmt wird.
Die Kernprinzipien struktureller Arbeit: Themen modellieren, Anschlussfähigkeit herstellen, Einsatzlogik definieren.
So entsteht Kommunikation aus Systematik. Dadurch wird die Sprache zum Werkzeug, nicht zum Reflex. Fehllleistungen einer nichtstrukturierten Kommunikation:
- Content ohne Grundordnung verliert Anschlussfähigkeit – Inhalte stehen nebeneinander, aber nicht in Bezug.
- Teams arbeiten parallel, nicht sequentiell – Marketing erzeugt Narrative, Vertrieb verwendet operative Gegenlogik.
- Entscheidungen basieren oft auf Dringlichkeit statt Zielorientierung – Gewohnheiten dominieren Prioritäten.
Leitlinien für zielführende Inhalte:
Position schaffen → Botschaften modellieren → Funktionslogik für Nutzung definieren.
Der Effekt: Kommunikation wird verwertbar.
Foto von Keith Misner auf Unsplash


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