Viele Marken scheitern weniger an Botschaften, eher an fehlender Übertragung in Strukturen, Rollen und Prozesse. Erkenntnisse liegen vor, werden aber nicht verwertet.
Was Marken operativ hemmt
- Fehler 1: Unpräzise Kernbotschaften
Eine Aussage ist vorhanden, aber sie ist nicht priorisiert – dadurch verliert sie Anwendungsfähigkeit in Vertrieb, Kampagnen, Service, Produktdarstellungen.- Fehler 2: Kanäle, die nicht miteinander sprechen
Jede Einheit produziert mit eigener Logik – Kommunikation verliert Kontinuität.- Fehler 3: Fehlende Modellierung operativer Zusammenhänge
Entscheidungen basieren auf Gewohnheit statt System – Marketing aktiviert, Vertrieb reagiert, Produkt erklärt neu, Service ergänzt individuell.
Wie das zu erklären ist:
- CX scheitert nicht an Technologie, sondern an Transferfähigkeit echter Erkenntnisse.
- Informationen liegen vor, werden aber nicht in nutzbare Rollen- und Prozesslogik überführt.
- Erlebnis wird zum Zufall, weil jede Instanz aus eigener Perspektive arbeitet.
Was uns das lehrt:
Erst wenn Kommunikation strukturell übertragbar wird, entsteht Kundenorientierung, die nicht episodisch ist, sondern verlässlich anschlussfähig bleibt.
Foto von Bruno Martins auf Unsplash


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